Zu Besuch beim Schöpfungstag

Im Glaubensbekenntnis sprechen wir immer „Gott, […], Schöpfer des Himmels und der Erde…“. Was Schöpfung eigentlich ist, und wie schön sie ist, darüber denken wir viel zu selten nach.

Eine Gelegenheit dazu ist jedes Jahr der „Tag der Schöpfung“:
Wir treffen uns an der Kirche und beginnen mit einem gemeinsamen Lied und einem Gebet.
Dann gehen wir zusammen (manche fahren auch mit dem Fahrrad, die Kleinsten werden auch getragen) in den Wald. Sobald man im Wald ist, hört man die Geräusche der Stadt kaum noch. Kein Verkehrslärm mehr, nur das ein oder andere Flugzeug kann man noch hören.
An verschiedenen Stellen auf dem Weg machen wir eine kurze Pause. Da hören wir dann eine Geschichte oder bekommen eine Aufgabe: zum Beispiel ein Stückchen des Weges mit geschlossenen Augen gehen und so viel besser auf die Geräusche des Waldes zu hören. Dabei muss man sich führen lassen, damit man nicht hinfällt.
Auf einem anderen Stück des Weges haben wir besondere Dinge gesammelt: ein paar stachelige Kastanien, einen besonders schönen Stein, einen Ast, …
Diese Dinge aus Gottes schöner Schöpfung haben wir dann auf den Altar an der 12-Apostel-Buche gelegt. Dort haben wir dann die Heilige Messe gefeiert.
Und danach gab es Leckeres vom Grill, den die Pfadfinder extra in den Wald gebracht hatten. Für uns Kinder gab es zwischen den Bäumen einen Kletterparcours aus Seilen, einige Hängematten zum Schaukeln und Ausruhen...
...außerdem konnten wir Schöpfungsbilder ausmalen oder unseren Namen mit kleinen Buchstabenwürfeln zu einer Kette zusammenstellen.

So viel Schönes hat Gott geschaffen – am Tag der Schöpfung sagen wir Gott Danke dafür.

(Anmerkung der redaktion: Dieser Bericht wurde von einer Gemeinde im Rhein-Sieg-Kreis eingereicht. herzlichen Dank dafür!)