Spiele zum Fest

Am 1.November denken die katholischen Christen an all die vielen Heiligen, die auf dieser Erde gelebt haben. Beim ersten und beim dritten Spiel kannst du dein Wissen über einige dieser Heiligen testen.

Das zweite Spiel bezieht sich auf das, was die Heiligen in ihrer Zeit getan haben: sie haben nämlich dazu beigetragen, dass das Leben ihrer Zeitgenossen etwas leichter, heller und damit vielleicht auch fröhlicher wurde. Daran erinnert unser Spiel ‚Licht für die Welt’.

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Die Welt der Heiligen

Mit der Maus kannst du entweder eine Heiligengestalt oder ein Erkennungszeichen anklicken. Was du angeklickt hast, wird dir angezeigt. Du musst dann versuchen, auch das zweite Feld richtig zu belegen. Oben rechts siehst du, ob du Erfolg hattest.

Seit Jesu Wirken hat es zu allen Zeiten und überall auf der Erde Heilige gegeben: Menschen, die Gutes für andere tun und bewirken konnten, weil sie ganz fest an Gott und seine Güte geglaubt haben. Von vielen Heiligen gibt es besondere Geschichten und für viele von ihnen gibt es ein 'Erkennungszeichen', das mit dieser Geschichte zu tun hat.

In diesem Spiel kannst du testen, ob du das Erkennungszeichen der Heiligen, die dir hier begegnen, richtig zuordnen kannst und ob du weißt, was man Gutes über sie sagen kann.

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Licht für die Welt

Im Spiel 'Die Welt der Heiligen' hast du erfahren, dass Heilige zu allen Zeiten die Welt heller und freundlicher gemacht haben, weil sie an Gott geglaubt haben und für andere da waren.
Bruder Franz hat Tim und Marie erklärt, dass auch wir, wenn wir uns an Jesus erinnern, gut zu anderen sein können und dass die Welt dadurch heller wird. Kannst du das Licht von Jesus aufnehmen und weitergeben?
Dieses Spiel versucht darzustellen, wie sich das Licht in der Welt verteilen könnte.

Tim und Marie können mit ihren Händen den Lichtball aufnehmen und in die Welt schicken. Du kannst beiden mit den Pfeiltasten auf deiner Tastatur dabei helfen.
Bis zu 500 Lichter werden dir auf der Karte angezeigt.

Quiz

In diesem Quiz-Spiel heißt das Fachgebiet 'Die Welt der Heiligen'. Bist du ein Quizkandidat oder eine Kandidatin für dieses Thema?

Informationen zu den Heiligen

Hl. Johannes der Täufer

Johannes, der Täufer trägt seinen Namen, weil er die Menschen, die ihre Sünden bereuten, im Fluss Jordan taufte. Er wollte sie damit auf das Kommen Jesu vorbereiten. Wie die alten Propheten, die das Volk Israel immer wieder zur Umkehr aufgerufen hatten, zog er oft in die Wüste: Dort konnte er sich ungestört auf seinen Auftrag vorbereiten. Durch einfaches Leben zeigte er, dass Besitz nicht zählt vor Gott. So war ein Fell sein Kleid (nachlesen kannst du im Mattäus-Evangelium, im
Kapitel 3).

Hl. Georg

Georg hat wahrscheinlich im 3. Jahrhundert gelebt und er soll einen bösen Drachen getötet haben, der eine ganze Stadt mit allen Einwohnern in Angst und Schrecken versetzte. Der Glaube an Jesus Christus gab Georg den Mut und die Kraft für diesen Sieg. Georg war Vorbild der Ritter; das Land Georgien ist nach ihm benannt.

Hl. Barbara

Die heilige Barbara lebte im 4. Jahrhundert zu einer Zeit, als Christen noch wegen ihres Glaubens verfolgt und sogar zum Tode verurteilt werden konnten. Auf dem Weg zum Gefängnis verfing sich ein Kirschzweig in ihrem Kleid. Sie kümmerte sich um den kahlen Zweig und am Tage ihrer Hinrichtung waren seine Knospen erblüht.
Weißt du, warum Barbara außerdem einem Turm trägt? Du erfährst es im Archiv (Zugang auf der Seite 'Das Fest')

Hl. Blasius

Blasius war Anfang des 4.Jahrhunderts Bischof von Sebaste in Armenien. Zu seiner Zeit verfolgte der römische Kaiser Licinius alle, die an Jesus Christus glaubten. Nach seiner Gefangen-nahme bewahrte Blasius einen Jungen vor dem Ersticken an einer Fischgräte. In Erinnerung daran gibt es heute am Festtag des Hl. Blasius, dem 3. Februar, den Blasius-Segen. Blasius selbst soll Kerzen zu seinem Zeichen bestimmt haben.

Hl. Nikolaus

Der heilige Nikolaus, der um 300 Bischof von Myra (in der heutigen Türkei) wurde, hatte immer ein offenes Herz für Menschen in Not. Oft hat er heimlich und unerkannt Geld oder andere hilfreiche Gaben zu den Menschen gebracht, um damit Sorgen zu lindern.

Hl. Martin

Der heilige Martin war ein römischer Offizier und erkannte Jesus, als er mitten im Winter seinen warmen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte.

Hl. Franziskus

Der heilige Franziskus forderte im 13. Jahrhundert in Italien seine Mitmenschen auf, mit den Armen zu teilen und sich um Kranke zu kümmern. Oft wollten die Menschen das nicht hören und so hat er einmal den Vögeln gepredigt.

Hl. Elisabeth

Die heilige Elisabeth hat als reiche Landgräfin so häufig Kranke und Arme besucht, dass ihr Mann eifersüchtig wurde und ihr solche Besuche verbot. Sie hat sich nicht daran gehalten und als ihr Mann sie bei einem ihrer heimlichen Gänge überraschte, kam sie in Verlegenheit. Er vermutete nämlich ganz richtig, dass sie in ihrem Korb wieder Brot und andere Gaben zu den Kranken bringen wollte. Als er das Tuch vom Korb wegzog, enthielt dieser aber wunderbarer Weise blühende Rosen.

Seliger Adolph Kolping

Wusstest Du, dass in Kerpen nicht nur Michael Schumacher geboren wurde, sondern auch Adolph Kolping, und zwar im Jahre 1813? Er war der Sohn eines armen Schäfers und erlernte das Schuster-Handwerk, bevor er mit 23 Jahren noch einmal zur Schule ging, um Priester zu werden. Später kümmerte er sich selbst um Schuster und andere Handwerker-Gesellen.

Die mussten damals nach ihrer Ausbildung oft von Ort zu Ort wandern, um Arbeit zu finden. Schwierig war es auch, Unterkunft zu finden und manchmal gab es gar keine Arbeit, und damit kein Essen und kein Dach über dem Kopf. Adolph Kolping gründete in Köln und an anderen Orten einen Verein, der Hilfe auf die Beine stellte und Unterkünfte: Das Kolpingwerk.

Bis heute gibt es in vielen Gemeinden ‚Kolpingfamilien’, die sich gegenseitig helfen und andere unterstützen: im Alltag, in der Freizeit und am Arbeitsplatz. Adolph Kolping wurde 1991 von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen.

Selige Mutter Teresa

Sicher hast Du schon einmal von Mutter Teresa gehört. Sie hieß als Mädchen Agnes Gonxha Bojaxhiu. Der Name klingt uns fremd, denn sie stammt aus Albanien. Mit 18 Jahren trat sie 1928 einem Orden bei, der sie auf eine Arbeit als Missionarin vorbereitete: Menschen dafür zu gewinnen, sich Jesus Christus als Vorbild ihr Leben zu nehmen.

Orden sind Gemeinschaften der Kirche, die im Alltag nach besonderen Regeln leben, gemeinsam beten und ihren Besitz miteinander teilen, um frei zu sein für den Dienst an anderen Menschen, besonders Menschen in Not und Armut. Wer in einen Orden eintritt, nimmt zum Zeichen dafür, dass er oder sie ein neues Leben beginnt, einen neuen Namen an: aus Agnes wurde Teresa.

Kalkutta in Indien war der Ort, an den Teresa gesandt wurde. Die unvorstellbare Armut vieler Menschen dort, die auf Straße leben und oft auch dort sterben, brachte Teresa dazu, einen eigenen Orden ins Leben zu rufen, der nur für diese Menschen da sein sollte. 1948 gründete sie die ‚Gemeinschaft der Missionarinnen der Nächstenliebe’, die bis heute unter den Ärmsten der Armen im Slum leben und arbeiten.

Durch einen Journalisten erfuhr die Welt vom Wirken der Missionarin. 1979 erhielt sie den Friedensnobelpreis. Als sie 1997 starb, hatte ihr Orden ‚Häuser der Nächstenliebe’ in mehr als 100 Ländern. 2003 wurde Mutter Teresa selig gesprochen.