Zu Besuch bei Felix


... und seinen Freunden und Freundinnen!

Hallo, wir sind eine Kommuniongruppe der Pfarrgemeinde St. Laurentius. Wenn ihr diese Seite lest, dann sind wir schon lange zur Kommunion gegangen!
Wir wollen euch erzählen, wie wir am Samstag vor dem Palmsonntag unsere Palmstecken gebastelt haben. Heute helfen einige von uns bei den neuen Kommuniongruppen.
Also:
Zuerst haben wir ausgeblasene Eier bunt angemalt. Mit Hilfe von Draht haben wir sie an einem Stock festgebunden. Unsere Gruppenleiterin hat uns dann gezeigt, wie man Buchsbaumzweige am Stab befestigt, - auch mit Draht.

Alina ist schon fertig. Auf dem Tisch seht ihr ein Ei auf einem Stecken und Klebeband, mit dem wir am Ende die Zweige gesichert haben.
Zwischen die grünen Zweige steckten wir kleine, auf Draht aufgefädelte weiße und rote Perlen.

Nachdem wir den Übergang von den Zweigen zum Stock mit Klebekrepp gefestigt hatten, haben wir dann noch Bänder angebracht. Das sah schön aus!
Wollt ihr wissen, was die einzelnen 'Bauteile' unseres Palmstocks bedeuten?
Hier die Antwort:
  • Die grünen Zweige sollen an den Einzug Jesu in Jerusalem und die Freude und Hoffnung der Menschen dort erinnern..
  • Die roten und weißen Perlen stehen für die Traurigkeit: rot wie Blutstropfen, weil Jesus hingerichtet worden ist, weiß für die Tränen von Maria und den Freunden Jesu.
  • Die violetten und schwarzen Bänder stehen für das Traurige, was man im Leben verursacht oder erfährt.
  • Die weißen und gelben Bänder sind Freudenfarben, sie überdecken die dunklen Farben, um uns zu erinnern: Gott will, dass es uns gut geht.
  • Das Ei ist ein Symbol für die Auferstehung: weil es ein bisschen wie ein Stein (also leblos) aussieht , und weil trotzdem neues Leben in ihm stecken kann. Die Auferstehung ist das Wichtigste, darum ist das Ei ganz oben wie eine Krone auf unserem Palmstecken!
Die Palmstöcke wurden am Palmsonntag vor dem Kindergarten gesegnet, bevor wir zusammen mit dem Pastor, den Messdienern und den anderen Leuten zur Messe in die Kirche gezogen sind.

Nach der Messe haben wir sie mit nach Hause genommen. Dort haben sie einen Platz in der Nähe eines Kreuzes gefunden. Bei manchen von uns haben sie in der Woche nach Ostern bei unserer Erstkommunion mit auf dem Festtisch gestanden.

(Anmerkung der Redaktion: Der Bericht wurde uns 2004 eingereicht.)