| EIN JAHRESKREIS VOLL LEBEN |
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Zeichen und Symbole |
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Das Wort ‚Monstranz’ kommt vom Lateineischen ‚monstrare’ und bedeutet: ‚zeigen’. Am Fronleichnamstag wird in vielen Gemeinden ein kleines Stück Brot in einem kostbaren Behältnis, der Monstranz, durch die Straßen getragen: der ‚Leib Christi’. Christen glauben, dass im während der Messe verwandelten Brot Gott selber anwesend ist. In früheren Zeiten war es den Menschen wichtig, den ‚Leib Christi’ ganz ‚rein’ zu empfangen. Das bedeutete, dass sie vor dem Empfang ihre Sünden beichteten und um Vergebung baten. Aus verschiedensten Gründen bürgerte sich im Laufe der Jahrhunderte ein, erst am Lebensende zu beichten, um dann ‚heil’ und ‚von Sünden rein’ ins Himmelreich zu gelangen. Als Konsequenz ging die Häufigkeit des Kommunionempfangs in der Messfeier stark zurück. Das Schauen des heiligen Brotes gewann dagegen sozusagen als ‚Ausgleich’ an Bedeutung. Es entstanden die prunkvollen Schaugefäße, die Monstranzen, mit denen die Bedeutung des schlichten Stückes Brot zum Ausdruck gebracht wurde. Heute ist der Kommunionempfang an jedem Sonntag üblich, die Monstranzen aber werden bei der Fronleichnamsprozession gebraucht und durch die Straßen getragen. |
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“Was hast du dir auf die Fahnen geschrieben?“, so lautet manchmal eine blumig formulierte Frage an jemanden, dessen Interesse und Absichten man kennen lernen möchte. Fahnenschmuck wird in der katholischen Kirche häufig verwendet: die Fahnen der unterschiedlichen Vereine und Verbände, der Kirchenschmuck an Festtagen, die Beflaggung der Straßen am Fronleichnamstag. Sich der ‚Sache Jesu’ anzunehmen, das hat die Kirche sich ‚auf die Fahnen geschrieben’: einzutreten für eine Welt, in der Liebe, Gerechtigkeit und Achtung der Menschenwürde im Vordergrund stehen. Dafür gehen die Gläubigen am Fronleichnamstag auf die Straßen. Um in alle Himmelsrichtungen hinein wachzurufen: Gott ist da in dieser Welt! Übrigens, was die Buchstaben auf dieser Fahne und weitere Symbole bedeuten, können Sie beim Fahnenspiel unter ‚Feiern mit Familie’ erfahren. |
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