EIN JAHRESKREIS VOLL LEBEN Literaturliste 2010
Auf dieser Seite stellen wir Ihnen zum einen Bücher vor, die den religiösen Hintergrund des Festes erschließen. Zum anderen finden Sie hier aber auch Bücher, die die Thematik des Festanliegens oder -gedankens aufgreifen, ohne explizit religiös zu sein.

Übrigens: die meisten der auf diesen Seiten genannten Titel können Sie in den katholischen öffentlichen Büchereien (KÖB) ausleihen. Die KÖB in Ihrer Nähe im Gebiet des Erzbistums Köln finden Sie hier:

Linkhttp://www.erzbistum-koeln.de/seelsorge/bildung_und_dialog/koeb/buechereien/
Für Kinder:
Carla Jungels, Lukas Ruegenberg,
Maria und Jesus
Düsseldorf 2008.
ISBN 978-3-491-79782-6

Die Jesusgeschichte aus der Perspektive seiner Mutter Maria erzählt. (ab 8 J.).
Das Neue Testament berichtet nur wenig über Maria. Die Autorin füllt diese Leerstellen, angefangen von der Verkündigung der Geburt Jesu bis hin zu dessen Tod und Auferstehung sowie dem Pfingstereignis, sehr einfühlsam und authentisch. Sie verdeutlicht die Verwurzelung Marias im jüdischen Glauben, beschreibt die besondere Beziehung Marias zu Jesus psychologisch stimmig, gibt einen Einblick in die jüdische Religion und berücksichtigt zugleich die politische und religiöse Situation der damaligen Zeit. Mit Maria begleitet der Leser Jesus auf seinem Weg und lernt zahlreiche Jesusworte und Jesusgeschichten kennen. Die Autorin erzählt lebendig, schlicht, fremde Begriffe erklärend und mit einer in den Erzähltext eingebundenen Deutung, sodass durchgehend leichte Verständlichkeit gewährleistet ist. Bei den Illustrationen von Lukas Ruegenberg handelt es sich um ansprechend gestaltete Federzeichnungen, die meist farbig illustriert sind und sich auf die Interaktion der Figuren konzentrieren. - Eine ideale Ergänzung traditioneller Jesusbücher und Kinderbibeln. (Josef Braun)
Für die ganze Familie:
Ute Bauer,
Kräuter für jeden
München 2010.
ISBN 978-3-8354-0642-1

Sehr schön gestalteter, großformatiger Praxisratgeber zu bekannten und weniger bekannten Küchenkräuter.
Würzkräuter spielten schon zu Urgroßmutters Zeiten eine große Rolle, zumal ja andere Gewürze nur schwer zu bekommen waren. Auch in der heutigen Küche haben sie ihren festen Platz, wobei viele mediterrane und auch exotische Arten das Sortiment bereichern. Wer keinen Garten hat, kann sie auch in Töpfen auf Terrasse und Balkon oder sogar auf der Fensterbank halten. Duft und Geschmack frisch gepflückter Kräuter ist jedes Mal aufs Neue ein Erlebnis für die Sinne. - Das vorliegende Buch gibt einen sehr guten Überblick der auf dem (Fach-) Markt erhältlichen Arten und macht durch die vielen z.T. großformatigen und eindrucksvollen Fotos sichtbar, dass die Kräuter meistenteils Würze und Duft durchaus auch mit Schönheit vereinbaren. Die Pflanzenporträts werden ergänzt durch Praxis- und Expertentipps sowie (allerdings kurzen) Hinweise zu Anzucht und Pflege. Die Kapiteleinteilung ist nicht ganz stringent, dies tut der Attraktivität des Buches jedoch keinen Abbruch. (Ulrike Braeckevelt)
Für Erwachsene:
Simone Widauer,
Marienpflanzen : der geheimnisvolle Garten Marias in Symbolik, Heilkunde und Kunst
München (u.a.) 2009.
ISBN 978-3-03800-411-0

In Marienbildern vereinen sich Themen der Kunstgeschichte, der Medizingeschichte, der Botanik und der Religionswissenschaft. Dieses Buch spürt mit eindrücklichen Bildern illustriert jenen Pflanzen nach, die besonders häufig in Mariendarstellungen zu finden sind: Madonnenlilie, Rose, Erdbeere, Iris, Akelei, Veilchen, Gänseblümchen und Pfingstrose.
In der Schönheit der mittelalterlichen Marienbilder verbinden sich Göttlichkeit und Naturdarstellung mit Maria als Mittlerin zwischen der himmlischen und der weltlichen Sphäre. Der Garten wird ein Abbild des wiedergewonnenen Paradieses. Keine der abgebildeten Pflanzen ist zufällig gewählt, sondern sie sind immer im Kontext der christlichen Pflanzensymbolik zu verstehen.
Das Buch stellt die Mariendarstellung und -verehrung in den Zusammenhang älterer Kulte, die vom Christentum teilweise übernommen wurden. Ein Anliegen des Buches ist es daher auch, der weiblichen, mütterlichen Maria neben einem männlich gedachten Gott wieder mehr Raum zu geben, so wie sie auch im Mittelalter eine zentrale Ansprechpartnerin für die Gläubigen war.
Für Erwachsene:
Mario Crvenka,Annette Höggemeier (Fotos),
Marias Pflanzen
Annweiler 2008.
ISBN 978-3-89857-249-1

Warum haben die Menschen viele der schönsten aber auch giftigsten Pflanzen nach Maria benannt? Die Antwort liegt in der Geschichte: Mit Maria beschäftigen sich Christen, Juden und Muslime, ohne sie wäre die Weltkultur arm. Maria ist eine überragende und außerordentliche Glaubende und damit ewige Partnerin Gottes, das Ideal der Gott suchenden Menschen. Durch alle Jahrhunderte zieht und verwandelt sich die Frömmigkeit zu Maria. Und aus dieser Frömmigkeit erwuchs diese kleine "Marianische Botanik" des Autors Pater Dr. Mario Crvenka.