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Kein schöngeistiger Text heute. Um Leben und Tod geht es, und um nichts weniger. Der Evangelist Johannes lässt Jesus die entscheidende Alternative unseres Lebens aussprechen: Glauben wir daran, von Gott ohne Wenn und Aber angenommen zu sein, bedingungslos geliebt, ohne dass wir dafür eine Vorleistung bringen müssten? Glauben wir daran, in dieser Liebe unüberbietbar geborgen zu sein, so dass selbst der Tod nicht dagegen ankommt? Oder glauben wir an irgendetwas anderes?
Da bleibt Jesus hart: Wer irgendetwas anderes zu seinem Gott macht, wird davon enttäuscht. Oder wer Gott kleiner macht, als er ist. Gericht nennt Jesus das. Denn damit bestraft sich der Mensch selbst, denn er bringt sich um die einzige Sicherheit in seinem Leben, nämlich bei Gott ewiges Leben zu haben, hier und jetzt schon ganz und gar in Gottes Händen geborgen zu sein. Denn nur das rettet.
Aber wer kann dazu schon Nein sagen?
(Diakon Dr. Andreas Bell) |