
Erster Gedanke – Jesus sieht dich
In Mt 9,36 heißt es: „Als Jesus die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen …“
Stell dir vor: Am Morgen ist alles schwierig.
Du musst in die Schule, dein Ranzen ist noch nicht gepackt, du findest deine Schuhe nicht, alle sind gestresst – und du bist einfach fertig.
Genau in solchen Momenten sieht Jesus dich.
Er hat Mitgefühl mit dir – das heißt: Er versteht, wie du dich fühlst, und er ist dir nahe.
Vielleicht wird dein Morgen dadurch nicht auf einmal ruhig und perfekt. Aber du darfst wissen:
• Jesus kennt deinen Stress.
• Du kannst ihm sagen, was dich nervt oder traurig macht.
Zweiter Gedanke – Viele Menschen, viele Arten Jesus nachzufolgen
Jesus beruft Menschen, ihm nachzufolgen. Das bedeutet: mit ihm leben, auf ihn hören und so handeln, wie er es sich wünscht – in Liebe und Güte.
Aber: Jede und jeder macht das ein bisschen anders.
• Manche beten viel.
• Andere helfen gern anderen.
• Wieder andere können gut zuhören oder trösten.
Diese Vielfalt ist etwas Schönes. In einer Familie, in der Klasse oder in der Gemeinde können Menschen auf ganz unterschiedliche Weise Jesus wichtig finden und an ihn glauben.
Du kannst dich fragen:
• Wie folge ich Jesus heute?
• Was liegt mir besonders: anderen helfen, etwas teilen, jemanden trösten, für jemanden beten?
Judith Göd
Erster Gedanke – gesehen und mitfühlend begleitet
Mt 9,36: „Als er die vielen Menschen sah, hatte Jesus Mitleid mit ihnen …“
Deine Frau/dein Mann ist auf Dienstreise oder du bist alleinerziehend und bist schon vor Arbeitsbeginn völlig fertig, weil der Start in den Kindergarten oder in die Schule mit deinen Kindern mal wieder nervig und chaotisch war?
Jesus hat Mitgefühl mit dir. Er sieht dich und deine Situation. Zugegeben: Äußerlich ändert dieses Sehen nichts an deinem Alltag. Und doch kann dieser Gedanke tragen: Du bist von Jesus gesehen, du kannst dich mit allem an ihn wenden.
Ich lade dich ein, auch mit dir selbst Mitgefühl zu haben – und dieses Mitgefühl konkret werden zu lassen, zum Beispiel in Selbstfürsorge: dir kleine Pausen zuzugestehen, Hilfe anzunehmen, deine Grenzen zu respektieren.
Zweiter Gedanke – Vielfalt in der Nachfolge
Vielleicht hast du beim Lesen der Bibelstelle ganz andere Assoziationen, über die du etwas geschrieben hättest? Genau damit sind wir mitten im Thema: Jesus beruft Menschen in seine Nachfolge – und jede und jeder lebt diese Nachfolge auf ihre bzw. seine Weise. Das ist gut so: Vielfalt ist ein Gewinn.
Wie geht es dir mit dieser Vielfalt – in deiner Familie, deiner Gemeinde, deinem Umfeld?
Wo erlebst du unterschiedliche Weisen, Jesus nachzufolgen, als Bereicherung – und wo vielleicht als Herausforderung?
Judith Göd
Jesus schickt die 12 besten Freunde in das ganze Land
Jeden Tag kamen viele Menschen zu Jesus.
Die Menschen waren müde.
Und traurig.
Und krank.
Die Menschen taten Jesus leid.
Jesus konnte alleine nicht alle Menschen gesund machen.
Er konnte nicht allen Menschen helfen.
Darum sagte Jesus zu seinen Freunden:
Das sind zu viele Menschen.
Wir brauchen viele Leute, die den Menschen helfen.
Betet zu Gott.
Gott soll euch immer genug Helfer für die Menschen geben.
Jesus gab den 12 besten Freunden eine besondere Kraft.
Mit der besonderen Kraft konnten die 12 besten Freunde die Menschen
gesund machen.
Die 12 besten Freunde von Jesus heißen:
1. Simon Petrus.
2. Andreas.
3. Jakobus.
4. Johannes.
5. Philippus.
6. Bartholomäus.
7. Thomas.
8. Matthäus.
9. Noch ein Jakobus.
10. Thaddäus.
11. Simon.
12. Judas.
Jesus schickte die Freunde in das ganze Land.
Jesus sagte zu den Freunden:
Ihr sollt die Kranken gesund machen.
Auch die psychisch Kranken.
Und ihr sollt die Toten wieder lebendig machen.
Ihr sollt überall von Gott erzählen.
Ihr sollt kein Geld dafür verdienen.
Das habe ich auch nicht gemacht.