[1] "Die Erziehung der Kinder muss von einem Weg der Glaubensweitergabe geprägt sein. Das wird erschwert durch den aktuellen Lebensstil, durch die Arbeitszeiten und durch die Kompliziertheit der Welt von heute, wo viele einen hektischen Rhythmus leben, um überleben zu können.“ (Papst Franziskus 2016 in seinem apostolischen Schreiben 'Amoris laetitia‘ (AL), Nr. 287.
Fußnotensammlung
[2] Ganz allgemein ist die Lebenssituation vieler Familien von schwieriger werdenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt. Eine umfassende und doch gut lesbare Studie aus kirchlicher Sicht dazu bieten Johanna Possinger, Jannika Alber, Michael Pohlers, Daniela Rauen: Familien gefragt. Impulse für eine familienorientierte Kirche (Göttingen 2023). Sie stellen u. a. auch fest: "Wenn es darum geht, Familien zu unterstützen, sind die Kirchen in Deutschland neben dem Staat die größten familienpolitischen Akteurinnen.“ (Seite 29)
[3] Antje Flade: Räume erleben, in: Leib – Raum – Kirche. Über profane und sakrale Räumlichkeit. Dokumentation eines Werkstattgesprächs der Deutschen Bischofskonferenz und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (Arbeitshilfen der Deutschen Bischofskonferenz, Nr. 285, Bonn 2016), Seite 85.
[4] Papst Franziskus 2016 in seinem apostolischen Schreiben 'Amoris laetitia‘ (AL), Nr. 287
[5] Diese Nutzung von Kirchen kann in Zukunft auch da notwendig werden, wo Gemeinden Räume aufgeben. „Der Kirchenraum bietet hier die Möglichkeit, diese Funktionen ganz oder teilweise zu integrieren und dennoch die Sakralität des Raumes zu erhalten.“ (Erzbischöfliches Generalvikariat Köln (Herausgeber): Kirchen (um-)nutzen. Arbeitshilfe zur Umnutzung von Kirchen im Erzbistum Köln, Köln 2024, Seite 18 – https://www.erzbistum-koeln.de/kirche_vor_ort/service_pfarrgemeinden/kirchenumnutzung/index.html
[6] "Kirchenpädagogik … verhilft durch die Erschließung des Kirchenraumes zu einer persönlichen Verwurzelung und Standortbestimmung. Sie macht die Stellung des Raumes im Alltag und in der gottesdienstlichen Feier der Gemeinde bewusst.“ So These 7 der grundlegenden „Thesen 2002 zur Kirchenpädagogik“ des Bundesverbandes für Kirchenpädagogik (https://www.bvkirchenpaedagogik.de/fileadmin/redaktion/thesen-kirchenpaedagogik/Thesen_DEKT_1_.pdf)
[7] "Die Vorstellungen gehen heutzutage bereits dahin, dass die Kirchenräume nicht nur exklusive Liturgiegemeinderäume sein sollen“, so der Liturgiewissenschaftler Albert Gerhards 2021 in einem Interview auf katholisch.de (https://katholisch.de/artikel/28263-mehr-als-ein-liturgieort-welches-potenzial-in-kirchenraeumen-steckt)
[8] So der damalige Würzburger Bischof und frühere Kölner Weihbischof Friedhelm Hofmann (in: Leib – Raum – Kirche. Über profane und sakrale Räumlichkeit. Dokumentation eines Werkstattgesprächs der Deutschen Bischofskonferenz und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (Arbeitshilfen der Deutschen Bischofskonferenz, Nr. 285, Bonn 2016), Seite 165
[9] Der Sozialpädagoge und Erziehungswissenschaftler Armin Krenz sieht es als unbedingt notwendig an, „eine Umgebung zur Verfügung zu stellen, in der Kinder ihren Selbstwert entdecken und entwickeln … Zuversicht aufbauen und Zusammenhänge erkennen sowie genießen können!“ (Vgl. dazu ausführlicher seinen Beitrag unter https://www.erzieherin.de/files/paedagogischepraxis/kinderleicht_3_13_Krenz.pdf
[10] So in der Familienkirche Kaarst im Erzbistum Köln, wo eine kleine Figur auf der Spitze des Tabernakels den aus dem Walfisch auftauchenden Propheten Jona darstellt. ‚Jona‘ wurde zum Namen für das Projekt der Kaarster Familienkirche und zum Anlass, die biblische Jona-Geschichte im Kirchenraum anschaulich zu erzählen.
[11] So der Titel eines differenzierenden Artikels der Kunsthistorikerin Anna Pawlik, zuständig für Kunstdenkmalpflege im Erzbistum Köln (Anna Pawlik: Die Bänke müssen raus! Zur Bedeutung kirchlicher Ausstattung, in: Das Münster. Zeitschrift für christliche Kunst und Kunstwissenschaft 72, 2019, S. 171 – 177)
[12] Albert Gerhards 2021 in dem oben bereits genannten Interview auf katholisch.de
[13] Siehe dazu: Erzbischöfliches Generalvikariat Köln (Herausgeber): Kirchen (um-)nutzen. Arbeitshilfe zur Umnutzung von Kirchen im Erzbistum Köln, Köln 2024, Seite 41
[14] Informativ und detaillierter ist die Entwicklung des Kirchengestühls in dem genannten Beitrag von Anna Pawlik dargestellt. (Anna Pawlik: Die Bänke müssen raus! Zur Bedeutung kirchlicher Ausstattung, in: Das Münster. Zeitschrift für christliche Kunst und Kunstwissenschaft 72, 2019, S. 171 – 177)
[15] Die deutschen Bischöfe: Leitlinien für den Bau und die Ausgestaltung von gottesdienstlichen Räumen. Handreichung der Liturgie-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bonn 1988, 6. ergänzte Auflage 2002, Seiten 19/20
[16] Codex iuris canonici – Codex des kanonischen Rechtes. Lateinisch-deutsche Ausgabe mit Sachverzeichnis im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz, der Österreichischen Bischofskonferenz, der Schweizer Bischofskonferenz, der Erzbischöfe von Luxemburg und von Straßburg sowie der Bischöfe von Bozen-Brixen, von Lüttich und Metz. 8., akt. Auflage, Kevelaer 2017. – Zur Heiligkeit von Kirchen siehe die sog. canones (abgekürzt can.) 1205 und 1207.
[17] So can. 1210: "An einem heiligen Ort darf nur das zugelassen werden, was der Ausübung oder Förderung von Gottesdienst, Frömmigkeit und Gottesverehrung dient, und ist das verboten, was mit der Heiligkeit des Ortes unvereinbar ist. Der Ordinarius kann aber im Einzelfall einen anderen, der Heiligkeit des Ortes jedoch nicht entgegenstehenden Gebrauch gestatten.“
[18] Siehe dazu: Erzbischöfliches Generalvikariat Köln (Herausgeber): Kirchen (um-)nutzen. Arbeitshilfe zur Umnutzung von Kirchen im Erzbistum Köln, Köln 2024, Seite 8.
[19] Das kann auch urheberrechtlichen Komplikationen vorbeugen (vgl. dazu den Abschnitt '4. Die Umsetzung in der Pastoralen Einheit‘)
[20] So der Pastoraltheologe Christian Bauer: Gott, anderswo? – Zur theologischen Architektur des Wandels (in dem von Albert Gerhards herausgegebenen Sammelband: Sakralraumtransformationen 1. Kirche im Wandel. Erfahrungen und Perspektiven, Münster 2022, Seite 20)
[21] Sinngemäß gilt hier, was die deutsche Bischofskonferenz über die "Umgestaltung von bestehenden Kirchenräumen“ im Zusammenhang mit liturgischen Feiern sagt: "Sind Ergänzungen und Veränderungen in solchen Räumen erforderlich, gilt es gerade hier darauf zu achten, dass zu den alten gewohnten qualitätvollen Ordnungen und Bildern, dem "genius loci“, künstlerische Leistungen der Gegenwart hinzugefügt werden. Kirchenräume, die in dieser Weise ergänzt werden, nehmen Geschichte und Tradition, Architektur und historische Bildwerke in die Gegenwart hinein, ein Aggiornamento (ein Heutigwerden) des Kirchenraumes wird spürbar.“ (Die deutschen Bischöfe: Leitlinien für den Bau und die Ausgestaltung von gottesdienstlichen Räumen. Handreichung der Liturgie-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bonn 1988, 6. ergänzte Auflage 2002, Seite 18)
[22] Nähere Informationen über die Aufgaben und Kompetenzen der verschiedenen Gremien und Teams in den Pastoralen Einheiten des Erzbistums Köln finden Sie im ‚Statut für die Entwicklung der Pastoralen Einheiten‘ vom 01.02.2024
[23] Infos für das Erzbistum finden Sie in der Arbeitshilfe Link setzen (vgl. Erzbischöfliches Generalvikariat Köln (Herausgeber): Kirchen (um-nutzen. Arbeitshilfe zur Umnutzung von Kirchen im Erzbistum Köln, Köln 2024, Seite 19 – https://www.erzbistum-koeln.de/kirche_vor_ort/service_pfarrgemeinden/kirchenumnutzung/index.html
[24] Vgl. dazu den Abschnitt ‚Sensibilität: Kirchen sind heilige Orte und Zeichen in der Welt.‘ unter ‚3. Die Veränderungen im Kirchenraum‘.
[25] Falls das Kirchengebäude unter Denkmalschutz steht, ist im Erzbistum Köln der ‚Fachbereich Kunstdenkmalpflege‘ Ihr Ansprechpartner, Kontakt über Tel. 0221 1642 1603 / kunstdenkmalpflege@erzbistum-koeln.de (vgl. Erzbischöfliches Generalvikariat Köln (Herausgeber): Kirchen (um-)nutzen. Arbeitshilfe zur Umnutzung von Kirchen im Erzbistum Köln, Köln 2024, Seite 19)